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3. Treffen Netzwerkgruppe 21.04.2015

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Das 3. Treffen der Netzwerkgruppe „Vernetzte Bildungslandschaft“ fand am Dienstag, den 21.4.2015 um 19:00 Uhr in der Grundschule Kleinjörl statt.

Eingangs wurde darüber berichtet, was sich in den letzten Monaten bereits getan hat und wo man derzeit steht. Weitere Themen waren das Familienzentrum Eggebek, die Vorstellung des „Freundeskreises der Asylanten in Eggebek“ sowie die Gestaltung der Internetseite und eines entsprechenden Logos.

Das Protokoll der Veranstaltung finden Sie hier.

Das nächste Treffen der Netzwerkgruppe Bildungslandschaften findet am Dienstag, den 23.6.15  um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Langstedt, Ulmenallee 13 statt.

Die Tagesordnung für das 4. Treffen der Netzwerkgruppe Bildungslandschaften finden Sie hier.

Wie immer: Jeder Interessierte der Gemeinde Jerrishoe ist eingeladen!

2. Treffen Netzwerkgruppe 20.01.2015

Das 2. Treffen der Netzwerkgruppe „Vernetzte Bildungslandschaft“ fand am 20.01.2015 im Dörpshus in der Flensburger Straße in Wanderup statt.

Anwesend waren viele, die bereits beim 1. Treffen bzw. bei vorangegangenen Veranstaltungen anwesend waren, aber auch neue Interessierte. Hervorheben möchte ich die Anwesenheit des Jerrishoers Gerhard Hauschild (Förde Radio), der neben der Publikation des Projektes auf seinem Online-Radiosender auch mit entsprechendem Know-how maßgeblich an der Gestaltung des Onlineauftritts der Bildungslandschaft im Amt Eggebek präsent sein möchte.

Das Protokoll der Veranstaltung finden Sie hier.

Das nächste Treffen der Netzwerkgruppe Bildungslandschaften findet am 21.04.2015 um 19:00 Uhr in Jörl statt.

Wie immer: Jeder Interessierte der Gemeinde Jerrishoe ist eingeladen!

1. Treffen Netzwerkgruppe 18.11.2014

Am 18.11.2014 fand das 1. Treffen der Netzwerkgruppe „Vernetzte Bildungslandschaft“ um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Eggebek statt. Ziel war die Strukturierung des Netzwerkes unter dem Motto „Von der Absicht zur Tat - Jedes Kind soll in Bewegung kommen".

Am Treffen konnte ich leider nicht teilnehmen, das Protokoll dieses Treffens finden Sie hier.

Zukunftswerkstatt 01.11.2014

Am Samstag, den 1. November 2014 von 10:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr fand in der kleinen Turnhalle der Eichenbachschule die Zukunftswerkstatt „Vernetzte Bildungslandschaft – Eggebek bewegt sich“ statt. Geleitet und moderiert wurde die Zukunftswerkstatt von dem Motopädagogenteam Anette Ebsen und Matthias Pose. Neben der Klärung der Frage, was man überhaupt unter Bildungslandschaften versteht, wurden Ideen zusammengetragen die zu Konzepten werden sollen, wie die Einrichtung einer Bildungslandschaft in Eggebek und Umgebung verwirklicht werden könnte.

Informationsveranstaltung 30.09.2014

Am Abend des 30. September 2014 fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Entstehung einer Bildungslandschaft im Raum Eggebek“ auf Einladung der Vorsitzenden des Jugend – und Sozialausschusses der Gemeinde Eggebek, Frau Anke Schulz, statt.

Sie wurde moderiert durch den Jugendpfleger der Gemeinde Eggebek, Herrn Matthias Pose und die Schulsozialarbeiterin der Eichenbachschule in Eggebek, Frau Annette Ebsen. Beide gehören der „Netzwerkgruppe Bildungslandschaft in Eggebek“ an.

Dieser Veranstaltung waren u.a. vorausgegangen die „1. Bildungskonferenz des Kreises Schleswig-Flensburg“ vom Fachdienst Jugend und Familie am Donnerstag, dem 22. Mai 2014 im Kreis Schleswig-Flensburg und in Teilen der Workshop „Zukunftsplanungen im Amtsbereich“ des Amtes Eggebek am Samstag, dem 28. Juni 2014 in der Akademie Sankelmark, zu denen ich ebenfalls anwesend war.

Für einen Außenstehenden mag sich jetzt natürlich die Frage stellen, was „Bildungslandschaften“ denn nun eigentlich sind. Die Frage ist berechtigt und jede der Veranstaltungen definierte diesen Begriff aufs Neue. Dazu wird in der Regel zuerst der Begriff Bildung definiert. Ich möchte kurz anreißen, wie dies geschieht:

Bildung lässt sich grundsätzlich in die Bereiche

Formelle Bildung (Schule - Pflicht)

Non-formelle Bildung (Vereine, AG’s, Pfadfinder, etc. – freiwillig)

Informelle Bildung (Familie, Freunde, Nachbarn, Internet, etc.) und die sogenannte

Wilde Bildung (Risiko, Abenteuer, Grenze zwischen / bis hin zur Legalität / Illegalität, Internet)

einteilen. Jeder Mensch genießt -unterschiedlich stark- einzelne Bildungsarten. Dies unterscheidet sich heutzutage vielmehr von dem, was wir kennengelernt haben bzw. unsere Eltern zu berichten wussten. Begründen lässt sich dies oft mit den Gegebenheiten, die heutzutage beispielsweise vorliegen:

Patchwork Familien

berufstätige Eltern

Migrationshintergründe

gesellschaftlicher Wandel

neuer Zeitgeist

moderne Massenmedien

usw.

All die genannten Punkte sorgen dafür, dass Kinder heutzutage mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen ihren Schulalltag starten, leben und oft auch nur durchleben.

Das haben Bund, Länder und Kommunen erkannt. Es geht darum, durch gezieltes Übergangsmanagement in Form von Kooperationen, bruchlosen Bildungsketten, individueller Förderung sowie Integration bzw. Inklusion gezielte Netzwerke zum Thema Bildung zu erschaffen, die – ausgehend von der Perspektive des lernenden Subjekts – formale Bildungsorte und informelle Lernwelten umfassen und sich auf einen definierten lokalen Raum beziehen. Das beschreibt den Begriff von Bildungslandschaften.

Was sind die Ziele?

Übergangsmanagement (Kooperationen bilden Übergange zwischen Bildungseinrichtungen)

Standortfaktor Bildung stärken (Investition in Bildung und Schaffung von kommunaler Attraktivität)

Modernem Bildungsauftrag gerecht werden (Förderung einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung und Vermittlung sozialer Kompetenzen, die klassischen Bildungsmethoden neuzeitlich bedingt überlegen sein müssen)

Individuelle Förderung (Berücksichtigung individueller Potentiale, Vermeidung vom „Untergang in der Masse“)

Integrationsförderung (Öffnung von Bildungsangeboten für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen)

Wie kann so etwas geschehen?

Die Bildung von Bildungslandschaften kostet Geld. Sie ist zwar politisch gewollt, jedoch nicht vorgeschrieben und liegt somit in der Verantwortung der Kommunen. Man ist sich einig, dass es hierfür mindestens eine beauftragte und bezahlte Person geben muss, die sich ausschließlich und ganzheitlich dieser Sache annimmt und als Gesamtkoordinator auftritt. Dafür wird eine Trägerschaft benötigt, die vorzugsweise im Amt liegen sollte. Als Beispiele könnte u.a. die Bildungslandschaft Mittelangeln zählen. Für die Bildung und den Betrieb von Bildungslandschaften stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, die schlussendlich vom Kreis ausgeschüttet werden können. Für die Bildung eines ersten Konzeptes zur Bildung einer Bildungslandschaft hatte der Kreis Schleswig-Flensburg finanzielle Mittel in Höhe von € 2.500,- gebilligt.

Mit der Bildung dieses Konzeptes ist beauftragt die Netzwerkgruppe Bildungslandschaft in Eggebek in unserem Amtsbereich. Es geht also darum, möglichst viele Interessierte zu finden, die mit Ideen zur Bildung des Konzeptes beitragen können, das u.a. in der Zukunftswerkstatt am 01.11.2014 in Eggebek erstellt und bis zum 31. Dezember 2014 ausgewertet werden soll. Dieser Termin wird u.a. in der „WIR“ veröffentlicht werden.

An diesem Termin sollte die Notwendigkeit zur Bildung einer solchen Bildungslandschaft im Amtsbereich erkannt und ein Konzept aufgestellt werden. Ich lade Sie deshalb bereits jetzt im Namen des Amtes Eggebek dazu ein, mit Ideen dazu beizutragen, dass dieses Projekt entstehen kann.

Ihre Ideen können Sie mir gerne mit einer eMail an administrator@jerrishoe.de mitteilen. Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen natürlich ebenso zur Verfügung.

Ihr
René Motes

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